Hallo ihr Lieben ^^
Hinter mir liegen nun die zehn Tage des Vorbereitungsseminars, und ich möchte euch, ein wenig darüber erzählen.
Das Seminar fand in Oppenau (bei Freiburg) statt.
Wir waren 20 Freiwillige + 2 Seminarleiter, für die es -wie sie uns am letzten Tag offenbarten- das erste Seminar mit IJFDlern war; somit war es für uns alle, eine ganz neue Situation und Erfahrung.
Wir waren 20 Freiwillige + 2 Seminarleiter, für die es -wie sie uns am letzten Tag offenbarten- das erste Seminar mit IJFDlern war; somit war es für uns alle, eine ganz neue Situation und Erfahrung.
Die Freiwilligen stammen aus ganz Deutschland, und wir werden auch in verschiedene Länder gehen: Schweiz, Polen, Portugal, Frankreich und Teneriffa. (Ich hoffe, dass ich kein Land unterschlagen habe).
Unsere Tage waren sehr gut durchstrukturiert, wie ihr an diesem Bild erkennen könnt ;)
Aber trotzdem hatte man nicht das Gefühl, dass man von einem Programmpunkt zum nächsten hetzt und die Checkliste abarbeiten muss. Irgendwie waren immer genug Pausen da, und wir konnten den Tag etwas mit umstrukturieren, sodass zum Beispiel ein Schwimmbadbesuch möglich war, aber mehr dazu nachher. :)
Abschließend noch etwas zur Zimmereinteilung, bevor ich dann die einzelnen Tage mit euch "durcharbeite". :P
Es gab zwei Vierer-Zimmer im Erdgeschoss und ein Sechser- und ein Achter-Zimmer im Keller. Das Grundstück und die Gegend um das Haus waren tatsächlich sehr schön, aber das Haus selbst hätte tatsächlich etwas besser sein können. In den Kellerzimmern war es etwas feucht, sodass man sich abends in ein klammes Bett gelegt hat und es manchmal etwas kalt war. :/ Tagsüber war genau diese Kälte jedoch angenehm: während alle bei über 30 Grad schwitzen mussten, konnte man einen Power-Napp im kühlen Zimmer machen ;D
Wie ihr hört, war ich in im Keller untergebracht und es war auch gar nicht so schlecht da :) Zusammen mit den Mädels von Teneriffa und noch einer weiteren Freiwilligen -für Portugal- waren wir in dem Achter-Zimmer.
Die Runde war klasse und da hat das Vorbereitungsseminar echt viel gebracht: die Mitfreiwilligen und generell die ganzen neuen freundlichen Leute kennenlernen. ^^
Mit wirklich vielen neuen praktischen Tipps für das Jahr wurde ich jetzt nicht versorgt, aber dennoch fühle ich mich vorbereitet auf das Jahr und möchte mich da rein stürzen. :)
Montag, 18.07.16
- 08:38 - 14:27 Uhr: Zugfahrt
- alle Teilnehmer sammeln sich am Bahnhof, gemeinsames Laufen zur Unterkunft
- ein kleiner Snack, während wir auf Nachzügler warten
- Adjektiv-Name-Bewegung- Spiele alla Ich-packe-meinen-Koffer
- Markthallen-Spiel
- Freizeit
- Abendessen: Linsen-Blumenkohl-Curry & Salat
Beim letzten Umsteigen, habe ich am Bahnhof zwei andere Teilnehmerinnen getroffen und wir haben die restliche Zugfahrt lang gequatscht.
Am Zielbahnhof haben wir uns dann in den Schatten eines Baumes gesetzt, denn es waren über 28 Grad. Niemand von uns war auf solche Temperaturen vorbereitet gewesen: wir dachten wir fahren in den "kalten regnerischen Süden". :D Klar, wir wussten schon, dass es nicht Winter ist, aber mit dieser Hitze hätten wir nicht gerechnet. Im Zug saßen wir schon über die Wetter-App gebeugt (obwohl es da natürlich schon längst zu spät war: die Koffer waren ja schon gepackt), und beobachteten, wie die Vorhersagen alle paar Minuten immer höhere Temperaturen ansagten.
Wieder zurück zum Bahnhof: zwei andere Teilnehmer hatten sich dann auch zu uns gesetzt und wir haben in der neuen Runde weitergequatscht. Und gewartet, denn um 15 Uhr sollten wir abgeholt und zum Haus geleitet werden. Wir warteten, und warteten...
Wieder zurück zum Bahnhof: zwei andere Teilnehmer hatten sich dann auch zu uns gesetzt und wir haben in der neuen Runde weitergequatscht. Und gewartet, denn um 15 Uhr sollten wir abgeholt und zum Haus geleitet werden. Wir warteten, und warteten...
Problematischerweise saßen wir auf der falschen Seite der Gleise. Das musste uns natürlich passieren! XD
Danach sind wir mit allen anderen in Richtung Unterkunft gelaufen
auf der wunderschönen Straße namens: "Guckinsdorf". Wir haben tatsächlich alle erstmal ein Foto von diesem Straßenschild gemacht (die Jugend von heute...). XD
Passend: ein Baum kündigte uns unser Ziel an: das Naturfreundehaus.
(Ich denke, ihr versteht, warum ich das "passend" finde).
Nachdem alle Teilnehmer, die es erst später schaffen konnten, angekommen waren, haben wir uns auf dem Hof versammelt und mit der Vorstellungsrunde begonnen.
Jeder hat ein Adjektiv mit dem gleichen Anfangsbuchstaben wie der eigene Name gesagt, dann den Namen und eine passende Bewegung dazu vorgemacht; so war ich zum Beispiel die jonglierende Julia. Die Namensrunde verlief dann wie "Ich packe einen Koffer".
Danach das Markthallenspiel: wir haben jeder fünf Zettel mit "Lückensätzen" bekommen: z.B. "Mein Lieblingsessen ist...", "Wenn ich ein Instrument beherrschen könnte, dann wäre es...", "Mein größtes Abenteuer war...", usw.. Wir sind wie beim Stopp-Tanz umhergelaufen, und haben als die Musik ausging, unserem Nächsten unseren obersten ausgefüllten Satz vorgelesen.
Danach war unser Gehirn mit Namen, Adjektiven und Sätzen überfüllt und wir hatten erstmal freie Zeit. In der haben wir unsere Zimmer bezogen und einander locker kennengelernt.
Unsere Betreuerin hatte uns als Abendessen ein wundervolles Curry gekocht. *-*
Während des Abendessens wurde uns der Tagesablauf der noch kommenden neun Tage vorgestellt (siehe Foto oben).
Außerdem erhielten wir eine Schocknachricht: die Duschen funktionieren mit Duschmarken - und für jeden gab es vorerst nur fünf Stück!
Danach sind wir mit allen anderen in Richtung Unterkunft gelaufenauf der wunderschönen Straße namens: "Guckinsdorf". Wir haben tatsächlich alle erstmal ein Foto von diesem Straßenschild gemacht (die Jugend von heute...). XD
Passend: ein Baum kündigte uns unser Ziel an: das Naturfreundehaus.
(Ich denke, ihr versteht, warum ich das "passend" finde).
![]() |
| Dort hinten rechts ist das besagte Haus. |
Vorne links hinter der Bank, befand sich unser Achterzimmer.
Diese Terrasse lag links neben dem Haus, sozusagen weiter im Vordergrund des obrigen Bildes.
Auf der überdachten Terrasse wurde der Krimi gespielt und rechts auf der Steinfläche fand mein Yoga-Workshop statt, aber dazu später mehr.
Jeder hat ein Adjektiv mit dem gleichen Anfangsbuchstaben wie der eigene Name gesagt, dann den Namen und eine passende Bewegung dazu vorgemacht; so war ich zum Beispiel die jonglierende Julia. Die Namensrunde verlief dann wie "Ich packe einen Koffer".
Danach das Markthallenspiel: wir haben jeder fünf Zettel mit "Lückensätzen" bekommen: z.B. "Mein Lieblingsessen ist...", "Wenn ich ein Instrument beherrschen könnte, dann wäre es...", "Mein größtes Abenteuer war...", usw.. Wir sind wie beim Stopp-Tanz umhergelaufen, und haben als die Musik ausging, unserem Nächsten unseren obersten ausgefüllten Satz vorgelesen.
Danach war unser Gehirn mit Namen, Adjektiven und Sätzen überfüllt und wir hatten erstmal freie Zeit. In der haben wir unsere Zimmer bezogen und einander locker kennengelernt.
Unsere Betreuerin hatte uns als Abendessen ein wundervolles Curry gekocht. *-*
Während des Abendessens wurde uns der Tagesablauf der noch kommenden neun Tage vorgestellt (siehe Foto oben).
Außerdem erhielten wir eine Schocknachricht: die Duschen funktionieren mit Duschmarken - und für jeden gab es vorerst nur fünf Stück!
Dienstag, 19.07.16
- 8:15 Uhr Morning Power: Lied, Ausbruch-aus-dem-Käfig-Spiel, Spruch
- 8:30 Uhr Frühstück
- 10 Uhr: Stockfechten
- 11:15 Uhr: Kommunikationstheorien
- 13 Uhr Mittagessen
- 15 Uhr: Tonen, was uns ausmacht/wichtig ist; Bewegungsspiel
- 18 Uhr Abendessen: Nudeln mit einer Gemüsepfanne & Salat
- 20 Uhr Abendprogramm: Singen, Theater: Umtausch, Personen erkennen
Der erste richtige Seminartag.
Als Erstes: kamen wir erst einmal alle zu spät! 8:15 Uhr war dann wohl doch etwas zu früh. Die Morning Power begann mit Singen: "I find my joy". Dieses Lied wurde zu "unserem Lied" bzw. zu einem unserer vielen.
Danach stand der "Ausbruch aus dem Löwenkäfig" auf dem Plan. Bei diesem Spiel halten die Teilnehmen ein Seil im Kreis und bilden so einen "Käfig". Eine Person in der Mitte ist der Löwe, und muss auf die Hände der Außenstehenden hauen. "Hat mein keine Hände mehr", wird man auch zum Löwen. Das Spiel war leider schnell verloren und alle Löwen kamen frei.
Die Morning Power wurde mit der ersten Zeile eines Spruches beendet. Der Spruch sollte uns Zeile für Zeile durch das Seminar begleiten, was ich für eine sehr schöne Idee halte; das gibt dem ganzen Seminar einen Rahmen. ;)
Das Frühstück war ein großes Büffet aus Müsli, Joghurtsorten, Obst, Brot und Aufstrichen.
10 Uhr: auf geht´s zum Stockfechten! Zu Beginn gab es die Aufgabe, den Stock auf der Hand / einzelnen Fingern / dem Fuß zu balancieren. Danach haben wir eine Schlagfolge gelernt und mit verschiedenen Partnern und auch geschlossenen Augen geübt. Dieser Workshop hat mega viel Spaß gemacht. ^.^ Nur wurde es in der prallen Sonne ohne Schatten schnell warm.
In der Stunde zur Theorie haben wir zum Beispiel das Vier-Ohren-Modell besprochen und mit Rollenspielen veranschaulicht. Allerdings kannte ich die vorgestellten Theorien schon aus der Schule, sodass es für mich eher interessant war, die Art der Erklärung zu verfolgen.
Als Abendprogramm hatten sich unsere Betreuer etwas sehr lustig einfallen lassen: ein Umtausch-Improtheater. Eine Person A ist der Angestellte eines Geschäftes und die Person B tauscht ein Produkt um. Person B muss außer Hörweite gehen, und in der großen Runde wird das Geschäft und das Produkt bestimmt. B muss danach in dem "Umtauschgespräch" mit A herausfinden, was er/sie in welchem Laden gerade umtauscht.
Mein Bauch tat vor Lachen weh; das Spiel ist einfach genial! XD
Abschließend haben wir uns, in zwei Guppen aufgeteilt, vor einen Vorhang gesetzt und mussten den Namen der Person auf der anderen Seite rufen, sobald dieser gefallen war. Wenn man bedenkt, dass wir uns alle erst seit einem Tag kannten, war das schon ein ziemlich nervenaufreibendes Spiel - man wollte ja den Namen nicht nicht-wissen. :D
Als Erstes: kamen wir erst einmal alle zu spät! 8:15 Uhr war dann wohl doch etwas zu früh. Die Morning Power begann mit Singen: "I find my joy". Dieses Lied wurde zu "unserem Lied" bzw. zu einem unserer vielen.
Danach stand der "Ausbruch aus dem Löwenkäfig" auf dem Plan. Bei diesem Spiel halten die Teilnehmen ein Seil im Kreis und bilden so einen "Käfig". Eine Person in der Mitte ist der Löwe, und muss auf die Hände der Außenstehenden hauen. "Hat mein keine Hände mehr", wird man auch zum Löwen. Das Spiel war leider schnell verloren und alle Löwen kamen frei.
Die Morning Power wurde mit der ersten Zeile eines Spruches beendet. Der Spruch sollte uns Zeile für Zeile durch das Seminar begleiten, was ich für eine sehr schöne Idee halte; das gibt dem ganzen Seminar einen Rahmen. ;)
Das Frühstück war ein großes Büffet aus Müsli, Joghurtsorten, Obst, Brot und Aufstrichen.
10 Uhr: auf geht´s zum Stockfechten! Zu Beginn gab es die Aufgabe, den Stock auf der Hand / einzelnen Fingern / dem Fuß zu balancieren. Danach haben wir eine Schlagfolge gelernt und mit verschiedenen Partnern und auch geschlossenen Augen geübt. Dieser Workshop hat mega viel Spaß gemacht. ^.^ Nur wurde es in der prallen Sonne ohne Schatten schnell warm.In der Stunde zur Theorie haben wir zum Beispiel das Vier-Ohren-Modell besprochen und mit Rollenspielen veranschaulicht. Allerdings kannte ich die vorgestellten Theorien schon aus der Schule, sodass es für mich eher interessant war, die Art der Erklärung zu verfolgen.
In der Pause sind wir uns kurz in dem Fluss unten am Hügel abkühlen gegangen. Die folgenden Tage haben wir das auch sehr häufig gemacht. (Auch um Duschmarken zu sparen. ;) )
Nachmittags haben wir dann mit Ton geformt, was uns wichtig ist / uns ausmacht / unser Hobby ist. In einem Sitzkreis haben wir uns das vorgestellt, und auch, wie wir zum Auslandsjahr und zu EOS gekommen sind. Ich habe eine Yogafigur und eine Schaukel geformt gehabt - meine Lieblingshobbies. ^^
Als Abendprogramm hatten sich unsere Betreuer etwas sehr lustig einfallen lassen: ein Umtausch-Improtheater. Eine Person A ist der Angestellte eines Geschäftes und die Person B tauscht ein Produkt um. Person B muss außer Hörweite gehen, und in der großen Runde wird das Geschäft und das Produkt bestimmt. B muss danach in dem "Umtauschgespräch" mit A herausfinden, was er/sie in welchem Laden gerade umtauscht.
Mein Bauch tat vor Lachen weh; das Spiel ist einfach genial! XD
Abschließend haben wir uns, in zwei Guppen aufgeteilt, vor einen Vorhang gesetzt und mussten den Namen der Person auf der anderen Seite rufen, sobald dieser gefallen war. Wenn man bedenkt, dass wir uns alle erst seit einem Tag kannten, war das schon ein ziemlich nervenaufreibendes Spiel - man wollte ja den Namen nicht nicht-wissen. :D
Mittwoch, 20.07.16
- 8:15 Uhr Morning Power: Planetenspiel
- 10 Uhr Stockfechten
- 11:15 Uhr Theorie: Anthroposophie
- 15 Uhr: Goofie-Spiel, Spinnennetz-Spiel
- Schwimmbad
- Abendessen: Pfannkuchen
- Abendprogramm: Lagerfeuer & Singen
Anleitung zum Planetenspiel: jeder sucht sich eine Person und diese ist dann die Sonne, die man dreimal umrunden muss.
Wenn das alle gleichzeitig machen, ist das ein ziemlich großes Chaos - besonders wenn die eigene Sonne vor einem weg läuft, um jemand anderes zu umkreisen. XD
Nach diesem Spiel und dem Frühstück, waren wir auch alle bereit für ein weiteres Mal Stockfechten. ^^ Wir haben neue Schläge mit anderen Partnern eingeübt, und es hat immer noch sehr viel Spaß gemacht.
Geplant war, dass uns Ursula von EOS besucht, und uns Fragen zum Auslandsjahr beantwortet; sie konnte aber nicht kommen, weshalb unsere flexiblen Betreuuer schnell alles umwerfen mussten. So gab es dann eine Theorie-Einheit zur Anthroposophie.
Mittwoch war auch der heißeste aller Tage: 34 Grad. Nach dem verkürzten Nachmittagsprogramm, konnten wir ins Freibad gehen (kostenlos).
Wir haben einen Klassiker der Erlebnispädagogik gespielt: das Spinnennetz. Die gesamte Gruppe muss sich absprechen, wer wir durch welche Lücke im Netz hindurch soll.
Wir hatten sogar einen akrobatischen Sprung über das zwei Meter hohe Netz dabei.
Nach der Abkühlung im Freibad, stand ich mit in der Küche, um die Pfannkuchen zu machen. Es wurde sehr mollig warm da wir auch am Anfang das Fenster nur gekippt bekamen. :D
Das Abendessen glich dann aber einem Festmahl: es gab Obst, Zimt, Schlagsahne, Marmelade, Schokocreme, usw. für auf die Pfannkuchen. ^-^
Der Abend endete gemütlich am Lagerfeuer.

Wenn das alle gleichzeitig machen, ist das ein ziemlich großes Chaos - besonders wenn die eigene Sonne vor einem weg läuft, um jemand anderes zu umkreisen. XD
Nach diesem Spiel und dem Frühstück, waren wir auch alle bereit für ein weiteres Mal Stockfechten. ^^ Wir haben neue Schläge mit anderen Partnern eingeübt, und es hat immer noch sehr viel Spaß gemacht.
Geplant war, dass uns Ursula von EOS besucht, und uns Fragen zum Auslandsjahr beantwortet; sie konnte aber nicht kommen, weshalb unsere flexiblen Betreuuer schnell alles umwerfen mussten. So gab es dann eine Theorie-Einheit zur Anthroposophie.
Mittwoch war auch der heißeste aller Tage: 34 Grad. Nach dem verkürzten Nachmittagsprogramm, konnten wir ins Freibad gehen (kostenlos).
| http://www.schulerlebnispaedagogik.de/images/stories/spinnennetz.sep.jpg |
Wir hatten sogar einen akrobatischen Sprung über das zwei Meter hohe Netz dabei.
Nach der Abkühlung im Freibad, stand ich mit in der Küche, um die Pfannkuchen zu machen. Es wurde sehr mollig warm da wir auch am Anfang das Fenster nur gekippt bekamen. :D
Das Abendessen glich dann aber einem Festmahl: es gab Obst, Zimt, Schlagsahne, Marmelade, Schokocreme, usw. für auf die Pfannkuchen. ^-^
Der Abend endete gemütlich am Lagerfeuer.

Donnerstag, 21.07.16
- 8:15 Uhr Morning Power: Zwei-Schlangen-Spiel
- 10 Uhr Workshops: Kreativ- vs. Meditationsworkshop
- 11:15 Uhr Nachhaltigkeit, Umwelt, Quiz, Schätzung zur Verteilung der Weltbevölkerung
- Gespräch mit EOS-Vertreterin (Ursula)
- Pflaumenkuchen
- Abendessen: Nudeln & Bolognese & Salat
- Ursula erzählt über die Waldorfpädagogik
- Schaukeln
Für die Morning Power wurden wir in zwei Gruppen geteilt und haben uns, innerhalb dieser Gruppen, an den Schultern des Vorderen festgehalten. Die erste Person sollte der letzten Person der anderen Schlange einen festgesteckten Stoffstreifen abreißen. Nach ein paar Runden war mir schwindelig, weil wir nur im Kreis gerannt sind, aber es war sehr lustig.




Um 10 Uhr bin ich in den Kreativ-Workshop gegangen, wo wir Jutebeutel gestalten konnten. ^^
Diese Tasche ist, finde ich, am besten geworden (nicht meine).
Die nachfolgende "Theoriestunde" war für mich die spannendste von allen. Wir haben die Verteilung der Gesamtbevölkerung auf die verschiedenen Kontinente geschätzt, sowie die Verteilung der Nahrungsmenge, des Reichtums und des CO2-Ausstoßes. Es war mega spannend, vor allem, da wir uns häufig verschätzt hatten, und die wahren Ergebnisse schockend sind.
Unser Koch-Dreamteam hatte göttlichen Pflaumenkuchen zubereitet, und abends gab es dann zum ersten und einzigen Mal Fleisch (außer fürs Brot): Nudeln mit Bolognese. ^^
Danach hat uns Ursula viel über ihre Jahre als Waldorflehrerin erzählt und über die Entstehung und die Grundgedanken der Waldorfpädagogik. Es war sehr spannend, zu zuhören.
Allerdings auch kalt auf Dauer.
Nach einer 8-Minuten-Dusche dank Duschmarke ging das wieder, aber als es ums Haareföhnen ging, musste ich ein wenig kreativ werden:
Unser Koch-Dreamteam hatte göttlichen Pflaumenkuchen zubereitet, und abends gab es dann zum ersten und einzigen Mal Fleisch (außer fürs Brot): Nudeln mit Bolognese. ^^
Danach hat uns Ursula viel über ihre Jahre als Waldorflehrerin erzählt und über die Entstehung und die Grundgedanken der Waldorfpädagogik. Es war sehr spannend, zu zuhören.
Allerdings auch kalt auf Dauer.
Nach einer 8-Minuten-Dusche dank Duschmarke ging das wieder, aber als es ums Haareföhnen ging, musste ich ein wenig kreativ werden:
Freitag, 22.07.16
- 8:15 Uhr Morning Power: Klatsch-Duck-Spiel
- Frühstück, Vesper packen
- 10 Uhr: Tasche weiter designen
- 11 Uhr: Tor mit Erwartungen, Erlebnispädagogik-Theorie
- Solo
- Abendessen: Risotto & Gemüse & Salat
- Spielekreis: Zugspiel, stummer Dirigent
In der großen Gruppe sind wir den Hügel hinter dem Haus zum Wald hoch gelaufen. Auf einer Lichtung haben wir die Gruppe dann nacheinander verlassen, um uns alleine einen Platz zu suchen und über uns und das kommende Jahr nachzudenken - unsere Wünsche, unsere Ängste. Und das drei Stunden lang! Mit Handyverbot!
Ich fand es tatsächlich etwas unüberlegt, uns das ganze ohne große Erklärungen machen zu lassen.
Am Anfang lag ich auf einer kleinen Lichtung und habe den Wald beobachtet. Die Mücken und Zecken zwangen mich aber, aufzustehen; dann bin ich gemütlich durch den Wald spaziert und bin in die Richtung von Wasserrauschen gegangen. Ich fand eine Schmetterlingswiese und einen Bach unten am Abhang. Dort habe ich es mir dann erneut gemütlich gemacht.
Als ich ein Donnergrollen hörte, bin ich dann zurück in Richtung "Trennungs-Lichtung" gegangen; anscheinend wurden ein paar andere und ich schon gesucht. Durch das Flussrauschen war das Gong-End-Signal übertönt worden. (Der Gong hat sich auch bei seinen anderen Einsätzen als suboptimal herausgestellt).
Auf dem Rückweg zum Haus, bin ich dann von einer Bremse gestochen worden. Generell waren Bremsen und Mücken ein großes Problem, weil alle Stiche ungewöhnlich stark angeschwollen sind.
Das Zugspiel muss ich Euch unbedingt erklären: es besteht eigentlich nur aus 4 Sätzen und viel Zeitdruck.
Man sitzt im Stuhlkreis und eine Person steht in der Mitte, sodass ein Platz frei ist. Die Person links neben diesem Platz rutscht mit den Worten: "Ich fahre Zug" auf. Die Person, die nun neben dem freien Platz sitzt, rutscht auf und sagt: "Ich fahre mit." Genau so macht es die nächste Person mit: "Ich fahre schwarz." Die nächste Person sagt: "Reserviert für xy", sodass der Platz neu besetzt wird und die Lücke wo anders hin rutscht. Die Person in der Mitte, muss versuchen sich auf den freien Stuhl zu setzen.
Ursprünglich war geplant, dass wir das Spiel nur ein paar Minuten zum Aufwärmen spielen, aber dann hatten wir so viel Spaß dabei, dass es zum eigentlichen Abendprogramm wurde.
Jeder Abend wurde -genau wie jede Morning Power- mit einer weiteren Zeile des Spruches beendet. Aber an diesem Abend gab es eine Lachflash, der diese "Tradition" beendete.
Auch alle folgenden Abende, gelang dies nicht mehr.
Samstag, 23.07.16
- Morning Power: übers Seil laufen
- Theorie: Teambuilding
- Mittagsprogramm: Flugzeugabsturz (Ankunft Tobias)
- Abendessen: Burger
- Hoppa-Hoppa-Tanz
- Lagerfeuer, Ein-Streichholz-Rederunde
Morning Power: wir standen im Kreis und hielten ein Seil in den Händen. Eine Person ist dann über dieses Seil gelaufen... es hat Spaß gemacht, aber nach den zwei Runden taten einem schon die Finger weh.
In der Theoriestunde haben wir dann unsere Gruppendynamik analysiert und jeder hat sich zu der Position gestellt, die ihm/ihr am meisten entspricht:
extrovertiert Anführer (Tyrann) introvertiert
Denkebene Organisator Experte
(Technokrat) (Nörgler)
Fühlebene Diplomat Vertrauter
(Manipulator) (Opfer)
Wollen Macher Schöpfer
(blinder Aktionismus) (Chaos)
Nachmittags sind wir dann in ein Flugzeug gestiegen und abgestürzt... natürlich war das nur die Vorgeschichte eines Spiels.
Von unseren Betreuern wurden wir rund um das Haus auf dem Gelände verteilt und bekamen einen Zettel. Dieser besagte, welche Beeinträchtigung wir von dem Flugzeugabsturz davon getragen hatten. Manche waren blind, taub, stumm, gelähmt, panisch, etc.. Ich hatte beide Arme verloren.
Unsere erste Aufgabe war es, uns auf der Wiese vor dem Haus zu versammeln. Drei Leute fehlten, die wir erst noch suchen mussten. Aber auch das hat ziemlich gut funktioniert. Generell fand ich, dass sich die weniger Eingeschränkten sehr gut um die "Totalausfälle" gekümmert haben. XD Auf der Plane, wo wir uns dann versammelt hatten, ging es überraschenderweise dann noch weiter: die Plane war eine einsame Insel mit vielen Krokodilen im Wasser (= die Wiese). Wir hatten 20 Planken (Teppichfliesen), um zum sicheren Ufer (dem Weg) zu gelangen. Sobald jedoch kein Fuß auf der Planke mehr war, ist diese untergegangen.
Unsere erste Aufgabe war es, uns auf der Wiese vor dem Haus zu versammeln. Drei Leute fehlten, die wir erst noch suchen mussten. Aber auch das hat ziemlich gut funktioniert. Generell fand ich, dass sich die weniger Eingeschränkten sehr gut um die "Totalausfälle" gekümmert haben. XD Auf der Plane, wo wir uns dann versammelt hatten, ging es überraschenderweise dann noch weiter: die Plane war eine einsame Insel mit vielen Krokodilen im Wasser (= die Wiese). Wir hatten 20 Planken (Teppichfliesen), um zum sicheren Ufer (dem Weg) zu gelangen. Sobald jedoch kein Fuß auf der Planke mehr war, ist diese untergegangen.
Wir mussten uns also sehr absprechen und koordinieren. Insgesamt haben wir zwar 5 Fliesen verloren gehabt, aber es war sehr lustig. ^^ Allerdings ist mir schon sobald wir uns versammelt hatten aufgefallen, dass alle, die sich in der Theoriestunde als eher introvertiert eingeordnet hatten, nur eine leichtere Beeinträchtigung hatten. Unser Anführer zum Beispiel war aufgrund seiner Teamposition blind und stumm.
Während des Spiels ist Tobias zu uns gestoßen - ein ehemaliger Freiwilliger.

Zum Abendessen nur eines: göttlich! ^^ Die Creme für die Burger habe ich Vorgestern auch direkt nachgemacht. ;)Als Abendprogramm haben wir den Hoppa-Hoppa-Tanz gemacht. Ich kann ihn euch nicht erklären, aber er ist mega lustig und ein reines Gehopse. XD
Die Streichholz-Runde am Lagerfeuer war sehr angenehm. Reihum hat jeder ein Streichholz angemacht und die Brenndauer über erzählt, wie er/sie den Tag fand. Danach haben wir den Abend beendet gehabt, aber einige sind noch mit am Lagerfeuer sitzen geblieben. Wir haben noch ein wenig gesungen und mit Tobias über sein Auslandsjahr geredet gehabt.Sonntag, 24.07.16
- 9:15 Uhr Morning Power: Motte-Fledermaus
- Standardtanzen (Salsa, Chachacha)
- 13:30 - 18 Uhr: Wandern, Capture the flag
- Abendessen: Käsespätzle mit Challenge, Himbeerkuchen
- Abendprogramm: Singen, umgekehrten Tag vorbereiten
Unser später Tag ^^ Wir konnten aushandeln, dass wir auf den Workshop verzichten, und dafür eine Stunde länger schlafen können.
Dummerweise hatte ich mich für den Frühstücksdienst eingetragen, was hieß, dass ich ab 8:45 Uhr bereits den Tisch decken musste... so viel Ausschlafen war also gar nicht drin - besonders da wir alle länger wach geblieben sind als sonst. ;)Interessieren Euch überhaupt all die Spieleanleitungen? XD
Naja, hier ist die nächste! :P
Am Morgen singen wir immer ein Lied und stehen dabei in einem Kreis.
In diesen Kreis sind zwei Personen gegangen:
- die Fledermaus: sie trägt eine Augenbinde und versucht, die Motte zu fangen
- die Motte: läuft vor der Fledermaus weg, während sie andauernd ein bestimmtes Geräusch macht.
Vormittags hatten wir dann einen Tanzworkshop von einer Mitfreiwilligen. Es hat viel Spaß gemacht, und ich habe wieder mal festgestellt, dass ich als Mann ungeeignet bin. ;D


Ich denke, Wandern und Capture the flag sind tatsächlich selbsterklärend, also komme ich gleich zum nächsten Programmpunkt: Käsespätzle mit Challenge.
Viele von uns waren nicht sehr angetan von der Essenschallenge, denn das Nachmittagsprogramm war lange und auch anstrengend gewesen. Deshalb hatten wir alle mächtig Kohldampf und wollten, viel von dem leckeren Essen essen.
Und dann kam dieses Hindernis:
Wir saßen alle an einem großen Tisch im Kreis, dadurch war sozusagen jeder mit jedem verbunden.
Wir haben uns dann alle automatisch darauf verständigt, dass wir mit rechts essen und die linke Hand unserem Nachbarn "gehört". Außerdem wurde die Gabel nicht zum Mund geführt, sondern der Mund zur Gabel. :D
Essen ging also theoretisch ohne große Schwierigkeiten, aber leider nur recht langsam. Zwischendurch musste man nämlich beim Auffüllen helfen.
Für die letzten zwei Tage hatten wir ein gegensätzliches Spiel zum Mord-Spiel gestartet: der geheime Freund / die geheime Freundin. Jeder hat eine Person gezogen und sollte diese durch kleine Aufmerksamkeiten zum Lächeln bringen. Es war süß zu sehen, dass überall auf einmal Zettelchen für bestimmte Personen aufgetaucht sind, oder man Blumen oder Süßigkeiten auf seinem Bett fand. Dieses Spiel war wirklich genial. Danke Jessi für deine kleinen Geschenke; ich bewahre sie auf. :)
Danach gab es köstlichen Himbeerkuchen.
Für die letzten zwei Tage hatten wir ein gegensätzliches Spiel zum Mord-Spiel gestartet: der geheime Freund / die geheime Freundin. Jeder hat eine Person gezogen und sollte diese durch kleine Aufmerksamkeiten zum Lächeln bringen. Es war süß zu sehen, dass überall auf einmal Zettelchen für bestimmte Personen aufgetaucht sind, oder man Blumen oder Süßigkeiten auf seinem Bett fand. Dieses Spiel war wirklich genial. Danke Jessi für deine kleinen Geschenke; ich bewahre sie auf. :)
Montag, 25.07.16
- Morning Power: Zungenbrecher-Spiel
- Tanzen- vs. Akrobatik- vs. Yoga-Workshop
- Gespräch über unsere Ängste und Wünsche, Barfuß am Seil laufen
- Wiesen-Drama, Brennball, "Händeknoten"-Spiel, Sinnesspiele
- Abendessen: Offenkartoffeln & Quark & Salat
- Theater: Krimi
Unser umgedrehter Tag! ^^ Er war sehr lustig und man war ganz anders motiviert, weil es ja die Arbeit unserer Freunde war, die wir jetzt mitmachten.
Als erstes die Morning Power: ein geniales Zungenbrecher-Spiel.
Nach rechts: "Whiskeymixer" sagen.
Nach links: "Wachsmaske" sagen.
Für eine Richtungsänderung: "Spannungswechsel" sagen.
Wer sich versprach, musste eine Runde, um unseren Kreis laufen.
Nach dem Frühstück waren unsere Workshops dran. ^^ Es gab dieses Mal drei verschiedene zur Auswahl. Ich kann Euch nur von einem erzählen: dem Yoga-Workshop.
Ich hatte davor seit ca. 3 Wochen kein Yoga gemacht, und war sehr gespannt wie ich mich bei den Asanas anstellen würde. Es hat mich sehr gefreut und viel Spaß gemacht, den Workshop anleiten zu dürfen. ^^ Danke fürs Mitmachen, ihr ward klasse!
In der Schule hatte ich mit zwei Freundinnen schon einmal eine Yoga-Sportstunde geplant gehabt, und da konnte ich dann in Oppenau drauf zurück greifen, um auch ein wenig Geschichtliches/"Theoretisches" zu vermitteln.
Die Theoriestunde wurde etwas kürzer und um einen praktischen Teil ergänzt. So wurden die Zettel von unseren Ängsten und Wünschen, die wir am Abend vorher anonym geschrieben hatten, besprochen. Danach sind wir barfuß an einem Seil entlang gelaufen, um verschiedene Böden wahrzunehmen. Ich mag Barfußwege sehr gerne und laufe Zuhause auch immer barfuß.
Am Nachmittag stand viel Programm an. Die Wiese, auf der wir die Spiele machen wollten, durften wir aber nicht betreten (dabei waren wir die Tage vorher auch immer dort gewesen), also sind wir umgezogen auf eine Ebene, an der wir beim Wandern entlang gekommen waren und die man auch leicht mit dem Auto erreichen konnte. Mit den Sitzen hatte es zum Glück ganz genau gepasst. XD
Auf der Kleinebene haben wir dann zwei Runden Brennball gespielt. Es war mega lustig, weil alle mit dabei waren, aber ein Sprintspiel in der prallen Sonne? - Wir waren fix und fertig!
Danach haben wir ein Spiel gespielt, dass ich das letzte Mal in der Grundschule gespielt habe: Händeknoten. Alle strecken ihre Hände in die Mitte und greifen irgendwelche Hände. Danach muss man sich entknoten. ^^ Die Spieleleiter hatten die Idee, manchen eine Augenmaske aufzusetzen. Ich bekam auch eine, aber in meiner Position musste ich nur einmal jemanden über meinen Arm klettern lassen. Allen hatte das Spiel sehr viel Spaß gemacht und fanden, dass es viel zu schnell vorbei ging.
Daraus heraus entstand ein neues Spiel: alle haben eine Augenmaske und eine Person darf gucken. Diese Person wechselt aber nach zwei Spielzügen.
Dieses Mal hat das Spiel deutlich länger gedauert. :D
Danach sind wir zurück gefahren und haben nur über einzelne Sinne wahrgenommen. Zuerst sollten wir unseren Spielpartner finden, der den gleichen Gegenstand bekommen hat wie wir (Tastsinn). Danach haben wir uns gegenseitig auf dem Gelände herumgeführt und einer hatte die Augen geschlossen. An einem ausgewählten Ort durfte er diese ganz kurz aufmachen und musste in diesem Augenblick erkennen, wo er war. Wenn man jemanden direkt vor einen Baum gestellt hat oder auf Gras hat blicken lassen, dann war das gar nicht so einfach. ;)
Zum Abschluss haben wir eine Minute auf unsere Umgebung gelauscht; man konnte viel mehr hören als ich gedacht hätte. Sogar eine Fahrradklingel unten im Dorf.
Das Abendessenmachen hat leider sehr lange gedauert, weil der Ofen sich weigerte, richtig zu funktionieren. :/ Aber es war sehr lecker -wie eigentlich immer in dem gesamten Seminar.
Abends gab es dann ein echt geniales Theater! Es gab vier Verdächtige, von denen einer ein Mörder war, und einen Komissar, der das Verbrechen aufklären musste. Diese fünf wurden ins Haus geschickt, während wir restlichen uns den Mord, die Charaktere, und alles, einfallen ließen. Es war wunderbar! Vielen Dank an alle, die sich dieses Spiel ausgedacht haben!
Die gesamte Szene zu erklären würde zu lange dauern, aber ich kann Euch ein paar Stichworte nennen, worum es ging: eine ermorderte Schweinezüchterin, eine drogendealende Tochter, eine eifersüchtige Nachbarin, eine verliebte Zwillingsschwester, ein vernachlässigter Ehemann, einen Spieß, Geldgier, Untreue und unerwiederte Liebe.
Wir waren den gesamten Abend nur am Lachen!
Nach links: "Wachsmaske" sagen.
Für eine Richtungsänderung: "Spannungswechsel" sagen.
Wer sich versprach, musste eine Runde, um unseren Kreis laufen.
Nach dem Frühstück waren unsere Workshops dran. ^^ Es gab dieses Mal drei verschiedene zur Auswahl. Ich kann Euch nur von einem erzählen: dem Yoga-Workshop.
Ich hatte davor seit ca. 3 Wochen kein Yoga gemacht, und war sehr gespannt wie ich mich bei den Asanas anstellen würde. Es hat mich sehr gefreut und viel Spaß gemacht, den Workshop anleiten zu dürfen. ^^ Danke fürs Mitmachen, ihr ward klasse!
In der Schule hatte ich mit zwei Freundinnen schon einmal eine Yoga-Sportstunde geplant gehabt, und da konnte ich dann in Oppenau drauf zurück greifen, um auch ein wenig Geschichtliches/"Theoretisches" zu vermitteln.
Die Theoriestunde wurde etwas kürzer und um einen praktischen Teil ergänzt. So wurden die Zettel von unseren Ängsten und Wünschen, die wir am Abend vorher anonym geschrieben hatten, besprochen. Danach sind wir barfuß an einem Seil entlang gelaufen, um verschiedene Böden wahrzunehmen. Ich mag Barfußwege sehr gerne und laufe Zuhause auch immer barfuß.
Am Nachmittag stand viel Programm an. Die Wiese, auf der wir die Spiele machen wollten, durften wir aber nicht betreten (dabei waren wir die Tage vorher auch immer dort gewesen), also sind wir umgezogen auf eine Ebene, an der wir beim Wandern entlang gekommen waren und die man auch leicht mit dem Auto erreichen konnte. Mit den Sitzen hatte es zum Glück ganz genau gepasst. XD
Auf der Kleinebene haben wir dann zwei Runden Brennball gespielt. Es war mega lustig, weil alle mit dabei waren, aber ein Sprintspiel in der prallen Sonne? - Wir waren fix und fertig!
Danach haben wir ein Spiel gespielt, dass ich das letzte Mal in der Grundschule gespielt habe: Händeknoten. Alle strecken ihre Hände in die Mitte und greifen irgendwelche Hände. Danach muss man sich entknoten. ^^ Die Spieleleiter hatten die Idee, manchen eine Augenmaske aufzusetzen. Ich bekam auch eine, aber in meiner Position musste ich nur einmal jemanden über meinen Arm klettern lassen. Allen hatte das Spiel sehr viel Spaß gemacht und fanden, dass es viel zu schnell vorbei ging.
Daraus heraus entstand ein neues Spiel: alle haben eine Augenmaske und eine Person darf gucken. Diese Person wechselt aber nach zwei Spielzügen.
Dieses Mal hat das Spiel deutlich länger gedauert. :D
Danach sind wir zurück gefahren und haben nur über einzelne Sinne wahrgenommen. Zuerst sollten wir unseren Spielpartner finden, der den gleichen Gegenstand bekommen hat wie wir (Tastsinn). Danach haben wir uns gegenseitig auf dem Gelände herumgeführt und einer hatte die Augen geschlossen. An einem ausgewählten Ort durfte er diese ganz kurz aufmachen und musste in diesem Augenblick erkennen, wo er war. Wenn man jemanden direkt vor einen Baum gestellt hat oder auf Gras hat blicken lassen, dann war das gar nicht so einfach. ;)
Zum Abschluss haben wir eine Minute auf unsere Umgebung gelauscht; man konnte viel mehr hören als ich gedacht hätte. Sogar eine Fahrradklingel unten im Dorf.
Das Abendessenmachen hat leider sehr lange gedauert, weil der Ofen sich weigerte, richtig zu funktionieren. :/ Aber es war sehr lecker -wie eigentlich immer in dem gesamten Seminar.
Abends gab es dann ein echt geniales Theater! Es gab vier Verdächtige, von denen einer ein Mörder war, und einen Komissar, der das Verbrechen aufklären musste. Diese fünf wurden ins Haus geschickt, während wir restlichen uns den Mord, die Charaktere, und alles, einfallen ließen. Es war wunderbar! Vielen Dank an alle, die sich dieses Spiel ausgedacht haben!
Die gesamte Szene zu erklären würde zu lange dauern, aber ich kann Euch ein paar Stichworte nennen, worum es ging: eine ermorderte Schweinezüchterin, eine drogendealende Tochter, eine eifersüchtige Nachbarin, eine verliebte Zwillingsschwester, ein vernachlässigter Ehemann, einen Spieß, Geldgier, Untreue und unerwiederte Liebe.
Wir waren den gesamten Abend nur am Lachen!
Dienstag, 26.07.16
- Gebärdensprache-Workshop
- Theorie: verschiedene Behinderungen, basale Kommunikation, Rollenspiele
- Barfußpfade
- Küchenverbot für Betreuuer
- Schnibbeln & Singen, Gedicht
- Nudeln, Überraschungsnachtisch: Zimtschnecken
- Singen, Sina wiederholt die vergangenen Tage, Geschenkerunde, Geräusche-Nachtwanderung
Ich finde die Kommunikation von beeinträchtigten Menschen sehr interessant, deswegen mochte ich diesen Dienstagvormittag ganz besonders. Das Fingeralphabet konnte ich bereits, aber es war gut das nochmal aufzufrischen und neue Wörter zu lernen. Ich glaube, ich werde wieder neue damit anfangen, das zu lernen; und auch meine Braille-Kenntnisse erweitern. :)
Danach in der Theorie haben wir zu verschiedenen Behinderungen Rollenspiele gemacht, um mögliche Alltagsprobleme zu verdeutlichen. Mit den Alltagsschwierigkeiten von blinden Menschen hatte ich mich schon für meine Facharbeit in der Schule beschäftigt, deswegen war es interessant, diese nun auch für andere Behinderungen nachzuvollziehen. Es war ein wirklich spannender Vormittag.
Nachmittags ging es dann entspannter weiter.
Wir haben in zwei Gruppen Barfußpfade gebaut und uns dazu eine Geschichte überlegt. Eine Gruppe hat den Mord an der Schweinezüchterin dargestellt, was wirklich unglaublich war, und die andere hat die Suche eines Hundes nach seinem Herrchen dargestellt - interessant wie es sich anfühlt, ein Hund zu sein. ;)
Unseren Betreuern wurde dann verboten, die Küche zu betreten, damit eine Überraschung vorbereitet werden konnte. Diese bestand aus wirklich himmlischen Zimtschnecken. *-*
Während des Gemüseschnibbelns für das Abendessen, hat sich eine Freundin ein Gedicht zu unserem Seminar ausgedacht:
Da es unser letzter gemeinsamer Abend war, haben sich unsere Betreuer ein besonders schönes Abschlussprogramm überlegt.
Danach in der Theorie haben wir zu verschiedenen Behinderungen Rollenspiele gemacht, um mögliche Alltagsprobleme zu verdeutlichen. Mit den Alltagsschwierigkeiten von blinden Menschen hatte ich mich schon für meine Facharbeit in der Schule beschäftigt, deswegen war es interessant, diese nun auch für andere Behinderungen nachzuvollziehen. Es war ein wirklich spannender Vormittag.
Nachmittags ging es dann entspannter weiter. Wir haben in zwei Gruppen Barfußpfade gebaut und uns dazu eine Geschichte überlegt. Eine Gruppe hat den Mord an der Schweinezüchterin dargestellt, was wirklich unglaublich war, und die andere hat die Suche eines Hundes nach seinem Herrchen dargestellt - interessant wie es sich anfühlt, ein Hund zu sein. ;)
Unseren Betreuern wurde dann verboten, die Küche zu betreten, damit eine Überraschung vorbereitet werden konnte. Diese bestand aus wirklich himmlischen Zimtschnecken. *-*
Während des Gemüseschnibbelns für das Abendessen, hat sich eine Freundin ein Gedicht zu unserem Seminar ausgedacht:
Ein Tag voll Skepsis und voll Fragen
Kaum Gesichter erst bekannt
Kein Idee von den nächsten Tagen
Manche Gemüter angespannt
Freundliche Gesicher, freundliche Leute
Die ersten Fakten ausgetauscht
Insgesamt eine heitere Meute
Neugierig wird einander gelauscht
Spiele spielen, Neuers lernen
Erleben, lachen, einander vertrauen
Kommen zwar aus verschiedenen Fernen
Doch können gemeinsam auf Spannendes schaun
Ein Jahr in der Fremde erwartet uns nun
Viele Antworten haben wir bekommen
10 Tage können schon einiges tun
So wurden uns mance Ängste genommen
So wurden uns mance Ängste genommen
und haben dort einen Sitzkreis gemacht. Zur Einstimmung sangen wir "unsere Seminarlieder" und danach wiederholte Sina -unsere Betreuerin- die Programmpunkte/Ereignisse der vergangenen Tage. In der Zwischenzeit war es dunkel geworden und die Geschenkerunde begann. Einzeln gingen wir nach vorne und bekamen eine Kerze; danach durften zwei aus der Gruppe, einem etwas Positives für das Jahr mitgeben - am Ende haben wir es mit der Regel, dass immer nur zwei Personen etwas sagen sollten, nicht mehr so ernst genommen. ;D
Dann sind wir einzeln nacheinander in den Wald gegangen bis zu unserer Betreuerin, die dann weiter gegangen ist, um den nächsten Posten zu empfangen. Oh, und Lampen waren verboten! ;)
Wie wir uns orientiert haben? - Mit Geräuschen. Jeder hatte Steine oder Stöcke mit in den Wald genommen. So konnte man den Geräuschen den Weg lang folgen, bis zu seinem eigenen Posten.
Ich bin ein Fan von Dunkelheit, Wäldern und Nachtwanderungen und diese Art der Nachtwanderung war wirklich einmalig. ^-^
Mittwoch, 27.07.16
- Hoppa-Hoppa-Tanz
- Evaluationsbogen, Drei-Stühle, Auflösung Spiele
- Hoppa-Hoppa-Tanz
- Impro-Mittagessen
- Zugfahrt
Der letzte Tag stand unter dem Motto: Aufräumen und Abschied.
Wir haben noch einmal den wundervollen Hoppa-Hoppa-Tanz getanzt, um morgens wach zu werden.
Nach dem Frühstück haben wir aufgeräumt und danach trafen wir uns auf unserer Terrasse. Wir haben dann einen Evaluationsbogen ausgefüllt und danach die Wochenspiele (das Mordspiel & der geheime Freund) aufgelöst. Zu meiner Überraschung lebten noch viele; ich war am Samstag von unserem Betreuer in der Küche umgebracht worden. XD
Danach haben wir eine Endreflexion mit drei Stühlen gemacht: Highlight, Lowlight und Geschenk. Jeder hat sich auf die Stühle gesetzt und etwas entsprechendes gesagt. Viele der Highlights der Anderen waren mir gar nicht mehr so bewusst gewesen, aber sie gehören auch zu meinen. Insgesamt war das Seminar echt schön; von der Atmosphäre her und von den Leuten.
Wir haben noch einmal den wundervollen Hoppa-Hoppa-Tanz getanzt, um morgens wach zu werden.
Nach dem Frühstück haben wir aufgeräumt und danach trafen wir uns auf unserer Terrasse. Wir haben dann einen Evaluationsbogen ausgefüllt und danach die Wochenspiele (das Mordspiel & der geheime Freund) aufgelöst. Zu meiner Überraschung lebten noch viele; ich war am Samstag von unserem Betreuer in der Küche umgebracht worden. XD Danach haben wir eine Endreflexion mit drei Stühlen gemacht: Highlight, Lowlight und Geschenk. Jeder hat sich auf die Stühle gesetzt und etwas entsprechendes gesagt. Viele der Highlights der Anderen waren mir gar nicht mehr so bewusst gewesen, aber sie gehören auch zu meinen. Insgesamt war das Seminar echt schön; von der Atmosphäre her und von den Leuten.
![]() |
| Goodbye Oppenau |


















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen