Viele sagen ja, sie wollten schon immer nach der Schule ein freiwilliges
soziales Jahr machen und es stand für sie von Anfang an fest.
Mir selbst war das noch gar nicht so früh klar.
Ich habe mich im Laufe der Q1 dafür entschieden, ein FSJ zu machen. Dass
dieses jedoch nicht in Deutschland, sondern im Ausland sein sollte, war für
mich sofort klar. Die Frage war nur in welches Land, wenn denn nicht
Deutschland.
Meine Wahl fiel auf: Großbritannien oder Spanien. Die passenden Fächer -Englisch und Spanisch- habe ich seit Jahren in der Schule und sie zählen zu meinen Lieblingsfächern. Also warum nicht mal suchen, was es für „Angebote“ im Internet dazu gibt.
Meine Wahl fiel auf: Großbritannien oder Spanien. Die passenden Fächer -Englisch und Spanisch- habe ich seit Jahren in der Schule und sie zählen zu meinen Lieblingsfächern. Also warum nicht mal suchen, was es für „Angebote“ im Internet dazu gibt.
Anschließend habe ich zwischen Sommer- und Herbstferien, also so im August
und September 2015, viel Zeit mit Internetsuchen verbracht. An dieser Stelle
möchte ich mich auch bei meiner Mama bedanken, weil sie fleißig mit gesucht
hat. Danke!
In der Zwischenzeit hatte ich mich für ein Land entschieden: Spanien.
Also konnte die Suche im Internet nun konkreter werden, denn nicht alle
Organisationen bieten Einsatzstellen in Spanien an. Da nun schon welche nicht
mehr in Frage kamen, konnte ich die ersten Bewerbungen verschicken.
Im September dann wurde die Entscheidung, ein Auslandsjahr zu
machen, real: ich ging zu einem Infotag des
Evangelischen Freiwilligendienste. Ich war voller Vorfreude, aber auch nervös
und unsicher. Das brauchte ich aber gar nicht zu sein, alle waren sehr
freundlich und ich habe die einen Berg an Informationen erhalten.
Insgesamt, hatte ich mich bei sieben Organisationen beworben und war auf drei
Seminaren.
Dabei habe ich mich sehr häufig von den Berichten über die Einsatzstellen
beeinflussen lassen und bin so mehrere Male „vom Weg abgekommen“. Wie ich euch
schon sagte, ist mein Wunschland Spanien, aber zwischendurch habe ich mich auch
sehr für die Ukraine, Russland, Indien, Irland, Frankreich, Bolivien, Nicaragua
und Großbritannien interessiert. Obwohl ich mit einem konkreten Ziel zu den
Seminaren gegangen bin, haben mich die einzelnen Projekte trotzdem überzeugen
können - zwischenzeitig.
An alle, die sich auch entschieden haben oder am überlegen sind, ein Auslandsjahr zu machen:
Ihr braucht vor Infotagen oder Kennenlernseminaren nicht nervös zu sein,
weil alle sehr freundlich sein werden, und dass kann ich mit euch mit 100%iger
Sicherheit sagen. Ihr bewerbt euch schließlich für ein soziales Jahr,
das heißt, dass alle sehr zuvorkommend, sozial, aufgeschlossen und freundlich
sind.
Die Seminare laufen überlicherweise so ab, dass man zu Beginn
Kennenlernspiele spielt. Das beliebteste Spiel ist dabei eine Variation von
Ich-Packe-Meinen-Koffer: man sagt seinen Namen, ein Adjektiv mit dem gleichen
Anfangsbuchstaben und macht dazu eine Bewegung; ich hab also immer gesagt:
„Hallo, ich bin die jubelnde Julia“ *Klatschen*. Bevor man selber dran ist,
muss man die Namen, Adjektive und Bewegungen aller vorherigen Teilnehmer
wiederholen, ähnlich wie bei Ich-Packe-Meinen-Koffer. Also überlegt
euch schon mal ein Adjektiv mit passender Bewegung.
Danach folgen viele Informationen. Es ist manchmal anstrengend,
konzentriert zu bleiben, aber dennoch ist es wirklich interessant.
Die Organisation stellt sich zu Beginn vor und geht danach auf ihre
Einsatzstellen und die dazu gehörigen Förderprogramme ein. Für noch
detailliertere Informationen, stehen euch dann in den Pausen Erfahrungsberichte
ehemaliger Freiwilliger zur Verfügung. So kriegt ihr einen realen Eindruck der
Einsatzstelle, wie es euch dort gehen wird und welche Aufgaben ihr bekommt.
Es hilft euch -meiner Erfahrung nach-, wenn ihr schon eine grobe Ahnung
habt, in welche Richtung euer soziales Jahr gehen soll; ansonsten könntet ihr
es schwer haben, aus der Vielzahl an Projekten euch auf nur ein paar Wenige zu
fokussieren. Lasst euch von den Ländern und Projektbereichen begeistern!
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