Sonntag, 3. April 2016

Meine Motivation

Ich habe mir die Asociación San Juan als Einsatzstelle für mein Soziales Auslandsjahr ausgesucht, weil sie mir die Möglichkeit bietet, Einblicke in das Berufsfeld eines Pflegers zu sammeln. Ich überlege, einen Beruf in diese Richtung zu studieren und setze viele Hoffnungen in mein Jahr in Spanien, um mir meiner Entscheidung sicherer zu werden.
Ich interessiere mich sehr für den Beruf eines Heilpädagogen/-pflegers, was unter anderem an meiner Arbeit in einem Behindertenwohnheim hier in Moers liegt. Durch meinen Leistungskurs Pädagogik habe ich in dort ein Sozialpraktikum absolviert, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Seither bin ich dort als Freiwillige tätig.


Außerdem habe ich durch den Pädagogikunterricht viel Wissen über den Umgang mit und die Entwicklung von Menschen erlangt. Dadurch kenne ich auch die Theorie von Rudolf Steiner, was insofern praktisch ist, da San Juan mit dieser arbeitet.
Der Schule verdanke ich auch noch einen weiteren Grund, warum ich in die Asociación San Juan gehe: Spanischunterricht. Ich lerne seit vier Jahren Spanisch, weshalb ich in eine spanisch-sprachige Einsatzstelle wollte. Ich möchte meine Kenntnisse endlich einmal einsetzen können, wofür San Juan perfekt geeignet ist.

Ein weiterer Aspekt ist, das ich mich mit den Zielen von San Juan identifizieren kann. Ich halte es für eine wichtige Aufgabe, die Lebensbedingungen und die gesellschaftliche Teilhabe von behinderten Menschen zu verbessern. 
Ich finde, es ist vielen Menschen gar nicht bewusst, dass behinderte Menschen die gleichen Bedürfnisse haben "wie wir". Unsere Leben sind unseren sehr identisch, nur dass es im Leben der geistig Behinderten mehr Hindernisse gibt. Je nach Lebenssituation stellen vor allem Vorurteile bzw. die Missachtung ihrer besonderen Bedürfnisse ein erhebliches Hindernis dar. Dies ist etwas, das ein Betreuer alleine nicht verändern kann.
Dabei handelt es sich um ein gesamtgesellschaftliches Problem. Durch meinen Blog und mein Auslandsjahr möchte ich mit auf diese Disparitäten aufmerksam machen. Ich hoffe, den behinderten Menschen vor Ort aktiv helfen zu können. 

Wie der Alltag von (geistig) behinderten Menschen aussieht habe ich bereits durch mein Sozialpraktikum kennengelernt. 
Im Rahmen meiner Facharbeit zum Thema Blindenschrift, habe ich an einer inklusive Schule für sehbehinderte und "normale" Kinder hospitiert (Betty-Hirsch-Schule, Nikolauspflege, Stuttgart). Dadurch konnte ich Einblicke in die Alltags-Schwierigkeiten, denen sich blinde bzw. sehbehinderte Kinder stellen müssen, gewinnen.
Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie man sie dabei unterstützen kann. 

Ich hoffe, mein bereits gesammeltes Wissen im Umgang mit behinderten Menschen und ihrer Unterstützung anwenden zu können! Anderen und besonders behinderten Menschen zu helfen, macht mir viel Freude und es ist ein Tätigkeit, die immer abwechslungsreich und zu fördern ist.

Ermöglicht es mir bitte, dies machen zu können!
Ermöglicht mir mein Auslandsjahr und diese vielseitigen Erfahrungen machen und Herausforderungen meistern zu können. Unterstützt mich bitte dabei mit einer einmaligen oder monatlichen Spende
Vielen Dank!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen